Weihnachtsgruß 2015

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
in wenigen Tagen geht dieses Jahr 2015 zu Ende und es ist uns ein Bedürfnis, Ihnen/Euch allen von Herzen zu danken, die uns die Treue gehalten haben.
Es gab viel Warten, aber schließlich ist nun der Bericht aus MUSANGA eingetroffen und bereits auch aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt.
Hiernach haben unsere Freunde Erstaunliches geleistet:
  • Es wurde auf einem großen Feld Soja angebaut und die Ernte im Dorf selbst, 5 kg pro Familie,   und an Interessierte in den Nachbardörfern Intshungu, Lungu I, Lungu II und Idzim verteilt, damit auch dort mit dem Soja-Anbau begonnen werden kann.
  • Avocadobäume, Mangobäume, Kokosnussbäume, Sagopalmen, Mandarinenbäume, Zitronenbäume und Ananasbäume wurden gepflanzt;
  • ein Schweißgerät ist angeschafft worden – junge Männer werden in das Arbeiten damit eingewiesen.
Diese Finanzierung verdanken wir hauptsächlich der KATHARINEN-STIFTUNG in Koblenz, der EVANGELISCHEN FRIEDENSKIRCHENGEMEINDE in Offenbach am Main und einem privaten Spender, der nicht genannt werden möchte.

Wir erwirtschafteten hier in Offenbach kleine Beträge durch Veranstaltungen auf denen gespendeter Kuchen, Kekse, Würstchen, Flohmarktartikel und Selbstgenähtes verkauft wurden bzw. ein Eintritt erhoben wurde, wie z. B. am 14. November für den Vortrag „Kennen wir den Islam?“.

Immerhin war es mit diesem Geld und kleineren Spenden und mit den Mitgliedsbeiträgen möglich geworden, die Lücke in der Finanzierung der Ausbildung unserer künftigen Krankenschwester MERVEILLE zu schließen. Es ist zwar eine große Anzahl von Personen, die sich für Merveille engagieren, nicht nur hier in Offenbach am Main (hier hauptsächlich Mitarbeiter im KfH, Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V.), sondern auch in Karlsruhe und sogar in Rumänien, aber dennoch blieb ein Restbetrag, den wir mit den o. g. Einnahmen ausgleichen konnten.
So gehen wir nun zuversichtlich in ein neues Jahr und hoffen auf noch mehr Menschen, die mit uns dazu helfen, dass die Menschen in MUSANGA eine Perspektive in ihrem eigenen Lande sehen können.